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Herbstausflug
2008 vom 26.09 – 28.09
Der
Main der Main, der soll es sein. Ja, ins Frankenland möchten wir
fahren, und damit war theoretisch der Bus für die 3 Tage fahrt
schon besetzt. Leider gab es aber kurzfristige Absagen, doch zum
Glück konnte Gerd unser guter Vereinsvorsitzender nach all den
mühevollen Vorbereitungen aufatmen, denn es fanden sich
Vereinsmitglieder sofort bereit waren ein zuspringen.
Und
so lenkte der nette Fahrer Christian pünktlich seinen nicht mehr
ganz neuzeitlichen Bus, wie er meinte, durch dicksten Nebel, auf die
Autobahn. Vor Kassel lichtete sich der Nebel und bald strahlte der
knallrote Bus im hellem Sonnenschein. Die ersten verfärbten
Blätter an den Bäumen wiegten sich im leichten Wind mit
Vorahnung auf die wilden Herbststurmgesellen die auch schon so
manches Schiff in schwierige Situationen gebracht haben. Ohne Stau
gelangten wir in die berühmte Residenzstadt Würzburg. In
zwei Gruppen aufgeteilt, gab es eine Stadtführung, die unser
Wissen wieder auffrischte.
Das
Hotel Restaurant „Goger“ schmiegte sich im Landhausstiel
mitten in die wunderschöne Landschaft um Haßfurt ein, wo
ein schmackhaftes Abendessen auf uns wartete.
Munter
wurde für den morgigen Tag geplant, an dem es eine
Stadtrundfahrt in Bamberg geben sollte. Einige wollten dort lieber
alleine Ecken wiederfinden, die eindrucksvoll während ihrer
Fahrens zeit in Erinnerung geblieben sind. Der Höhepunkt am
Nachmittag: eine Weinprobe unter freiem Himmel. Für die
langsamen Geher gab es als besonderen Service einen Kleinbus der sie
gemächlich ca. 2 km an den Weinhängen entlang fuhr und
halt machte vor dem üppig gedeckten Tisch, den bald darauf auch
die Wanderschar anvisierte. Fußball interessierte lauschten
zwischendurch der Radiodurchsage am Spätnachmittag:
WERDER
gegen HOFFENHEIM 5 zu 4.
Sehr
fröhlich ging es am Abend im Haus Goger zu, mit Musik Tanz und
Tombola, jedes Los ein Gewinner, deren Gewinneinnahmen für
Renovierungen ausgegeben werden sollten.
Sonntagvormittag
stand eine Rundfahrt mit der „UNDINE“ durch die Volkacher
Mainschleife auf dem Programm, doch dickster Nebel machte uns leider
einen Strich durch dieses Vorhaben. Der Vorschlag unseres Cleveren
Busfahrers fand gleich reichlich Zustimmung: Kurs auf Bad
Soden-Allendorf zu nehmen, einem Städtchen mit schönsten
Fachwerkhäusern also eine „Fachwerkhausbaustadt“ –
und wieder eine von unseren kuriosen Wortschöpfungen.
Leider
blieb nicht viel Zeit zum herum bummeln aber von der Fahrt dorthin in
beschaulicher Landschaft bei jetzt schönstem Sonnenschein werden
wir noch lange träumen.
Der
Regen bei unserer Ankunft in Bremen wir die Erinnerung nicht
wegwischen.
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