Vereinschronik
Es
ist in unserer Zeit für viele kaum noch vorstellbar, wie es vor
fünfundsiebzig Jahren, als unser Schifferverein gegründet
wurde, in Bremen aussah. Manches äußere Bild war damals
genauso, wie auch heute noch: Die Stadt erstreckte sich beiderseits
des Weserstroms, dem sie ihr Werden, ihre Bedeutung und ihre
Verbindung zu den Weltmeeren zu verdanken hat. Auf dem Marktplatz
wachte vor dem ehrwürdigen Rathaus und gegenüber dem
historischen Hause Schütting der jahrhundertealte Roland, das
steinerne Wahrzeichen Bremens. Zwischen der tausendjährigen
Altstadt und der kurz vor dem Dreißigjährigen Kriege
gegründeten Neustadt spannten sich die Große Weserbrücke,
die Kaiserbrücke und - als letzter fester Übergang vor der
Seeschiffahrts-Straße – die Eisenbahnbrücke über
den Fluss. Im ältesten Teil der geschäftigen und
weltoffenen Hansestadt, kurz oberhalb der Großen Weserbrücke,
hatten von alters her die Binnenschiffer ihre angestammten und
traditionellen Liegeplätze. Hier an der Tiefer lagen die
breiten, großen, vielfach noch hölzernen „Bockschiffe“,
bis die mächtigen Radschlepper mit ihren hohen Schornsteinen sie
stromauf zur nächsten Reise zur Mittelweser, Oberweser, der
Aller und Fulda aufnahmen.
Und
hier am rechten Stromufer, nur wenige Schritte von diesen
Schiffsliegeplätzen entfernt, befand sich, jedem alten
Weserschiffer bestens in Erinnerung, im Gebäude Tiefer 31/32 ein
beliebter Treffpunkt der Männer von Bord. Bei der Bonspforte
hatte der Restaurateur Gerhard Harms sein Lokal. Nebenan, im
Tieferhaus, waren Kontore von Handels-Firmen; es folgte im Haus
Tiefer 36 die Wasserstraßendirektion, unter der Hausnummer 37
fand man Lösch- und Ladeanstalten mit ihren Schuppen und Kränen
und in dem sich anschließenden Gebäude 38/39 war das
Zollamt Oberweser tätig.
Vor
nunmehr fünfundsiebzig Jahren trafen sich bei Gerhard Harms am
25. Dezember 1933 einige Binnenschiffer aus Bremen und Umgebung, um
sich zu einer Vereinigung unter dem Namen
„Schifferverein
Oberweser“ in Bremen
zusammenzuschließen.
Sie holten in der größten Weserstadt damit gewissermaßen
nach, was Berufskollegen am oberen Lauf ihres Heimatflusses der
Weser, oft schon viele Jahrzehnte zuvor, vor allem in den alten,
traditionsverbundenen Schifferdörfern, vollzogen hatten. Die
Wahl des ersten Weihnachtstages für ein solches Treffen mag
manchen Außen stehenden überraschen, aber es ist schon
immer in der Binnenschifffahrt ein bewährter Brauch gewesen,
sich an diesem Feiertage zu versammeln, der freie Zeit gewährt
und nicht selten in einer winterlichen Frostperiode und der damit
verbundenen zwangsläufigen Ruhe für den Schiffsbetrieb
begangen wurde. Dann hatte man Muße, die gemeinsamen Sorgen und
Probleme zu erörtern, die Kameradschaft zu pflegen und neue
Verbindungen von Mensch zu Mensch zu knüpfen. Über den
Ablauf der Gründerversammlung in Bremen ist uns über die
Kriegszeiten hinweg nichts überliefert und heute, fünfundsiebzig
Jahre danach, gehören unserem Verein keine Mitglieder mehr an,
die seinerzeit als junge Schiffer an dem ersten Vereinstreffen in der
Restauration von Gerhard Harms, nahe der großen Weserbrücke,
teilgenommen haben. Wenige Tage nach der Gründung sind die
Statuten des „Schiffervereins Oberweser zu Bremen“
datiert. Unter dem 1. Januar 1934 lesen wir über seine Ziele:
„Der
Verein bezweckt, die Kameradschaft und Geselligkeit zu fördern,
der
Stadt Bremen bei Eintritt höherer Gewalt, insbesondere
außergewöhnlichem
Hochwasser
der Oberweser, Eisgefahr oder Sturmflut, tatkräftige Hilfe zu
leisten.“
Der
Mitgliederkreis war beschränkt auf die aktiven, an Bord tätigen
Binnenschiffer:
„Zum
Eintritt in den Verein sind alle Berufskollegen, auch Maschinisten
und Heizer, welche die Weser mit Ihren Nebenflüssen befahren,
berechtigt.“
Fast
unverändert übernahmen die Satzungen des „Schifferverein
Oberweser“ zu Bremen am 11. Juli 1953 den Wortlaut des offenbar
bewährten Statuts von 1934. Immerhin wurde man nach dem Kriege
großzügiger, wenn es um die Erhöhung der
Mitgliederzahl, also um den Beitritt zum Verein ging. Wesentlich war,
fast zwanzig Jahre nach der Vereinsgründung, die Feststellung,
dass dem Verein angehören kann, wer in der Binnenschifffahrt
tätig ist oder mit der Binnenschifffahrt zu tun hat. Doch
blicken wir noch einmal zurück in die dreißiger Jahre.
Welche Bedeutung die Binnenschifffahrt für Bremen in jener Zeit
hatte, mögen einige Daten in Erinnerung rufen:
In
der Hansestadt wurde 1933 eine Gütermenge von 1.781.105 Tonnen
von Binnenschiffen umgeschlagen; Bremen lag damit unter den
Binnenhäfen des damaligen Bundesgebietes an 15. Stelle. Für
das heimatliche Wasserstraßengebiet der Weser jedoch waren die
bremischen Hafenanlagen - es gab Hafen I, Hafen II,. Holz- und
Fabrikenhafen, Industrie- und Handelshafen, Hohentorshafen und die
anderen Umschlagsplätze wie Tiefer und Peterswerder, die
überregionalen Zentren des Weserverkehrs der Binnenschifffahrt.
Dass
die jährlichen Umschlagsleistungen sich schon bis 1974 etwa
vervierfacht hatten, zeigt deutlich, welche Bedeutung die
Binnenschifffahrt als Verkehrsträger für die Hansestadt,
ihre Seehäfen und ihre Wirtschaft schon damals hatte. Und noch
ein Rückblick auf das Jahr unserer Vereinsgründung: Wer
weiß heute noch von der überaus schwierigen Situation der
damaligen Binnenschifffahrt?
Sie
litt besonders schwer unter den Folgen der großen
Wirtschaftskrise, die anfangs der dreißiger Jahre unser Land
heimsuchte. Wer erinnert sich noch, dass das Deutsche Reich sich
veranlasst sehen musste, ein Gesetz zur Bekämpfung der Notlage
der Binnenschifffahrt am 16. Juni 1933 zu erlassen? Nur wenige werden
sich auch heute noch vorstellen können, wie relativ klein,
gemessen an heutigen Verhältnissen, damals die bremische
Binnenschiffsflotte war. Sie umfasste am 1. Januar 1935 einen Bestand
von insgesamt 741 Schiffen mit einer Tragfähigkeit von 204.194
t; zur eigentlichen Gütertonnage gehörten damals nur 36
Schiffe mit eigener Triebkraft (10.135 t.) während es 434
Schleppkähne (166.542 t.) gab, von denen ein wesentlicher Teil
noch aus dem vorigen Jahrhundert stammte. Anfang 1972, nach der
großen Motorisierungswelle, hatte sich das Verhältnis der
Güterschifffahrt dahin gehend geändert, dass im Lande
Bremen 233 Motorschiffe (168.484 t.) und nur noch 42 Schleppkähne
(28.470 t.) beheimatet waren. Heute findet so gut wie gar keine
Schleppschifffahrt mehr statt. Der kleine Rest der Schleppkähne
wird nur noch zur Lagerung von Futtermittel genutzt.
Welch
hartes, entbehrungsreiches und arbeitsames Leben damals, im Jahre
1933, die Schiffer an Bord, bei der Fahrt auf unzulänglichen
Wasserstraßen, abhängig von der Schleppkraft –
soweit sie nicht mit kaltem Druck gefahrvoll allein zu Tal fuhren,
und unter höchst unsicheren wirtschaftlichen Verhältnissen
führten, wissen nur die Alten.
Die
Mitglieder des jungen Schiffervereins Oberweser hatten ihre ständige
Heimstatt in Bremen an der Tiefer gefunden, wo sie sich regelmäßig
trafen. Von 1936 bis 1942 wurde vom Bremer Adressbuch im Verzeichnis
der Vereine gedruckt: „Vereinslokal: Restaurant Harms, Tiefer“,
und bei dieser Schankwirtschaft war ab 1937 der Wirt Willi Carsten,
auch Ziegler genannt, ein Name, der zahllosen Weserschiffern damals
gewiss ein Begriff gewesen sein muss. Über die widrigen Zeiten
hinweg wurde glücklicherweise das großformatige Buch
gerettet, in das der Kassierer, er war Mitglied des vierköpfigen
Vorstandes, dem statutengemäß die Verwaltung des Vereins
unentgeltlich oblag, seine Aufzeichnungen in Schönschrift ein
trug und später von dem Vorsitzenden und dessen Stellvertreter
abzeichnen ließ. Wir sehen in diesem Buch, dass Anfang 1936,
als die ersten Eintragungen gemacht wurden, dem Verein 47 Mitglieder,
alle wohnhaft in Bremen und seinen Vororten, angehörten.
Bei
einer monatlichen Zahlung von 50 Pfennig, teilweise auch 25 Pfennig
und 10 Pfennig, wurde eine Jahreseinnahme von Beiträgen von
272,20 Reichsmark (RM) verzeichnet. Man ging sparsam mit dem Geld um,
aber man war auch nicht geizig, wenn Kosten bei der alljährlichen
Weihnachtsfeier aus der Vereinskasse zu tragen waren.
Bereits
1937 hatte die Verwaltung des Vereins durch Rücklagen und eine
„Fahnen-Sammlung“, die die stolze Summe von 585 RM
erbrachte, so viel Mittel zusammengetragen, dass der Vorstand für
die neue Vereinsfahne, auf Seide gestickt, 575 RM ausgeben, und für
die Casinofeier 549,35 RM bezahlen konnte, zu der noch Auslagen von
28,50 RM für Unkosten an Trinkgeldern für Musik, Kellner
und Senator Bernhard kamen. Bei dem Letztgenannten handelte es sich
um eine damals hochgestellte Persönlichkeit aus dem öffentlichen
und politischen Leben der Freien Hansestadt Bremen. Es war Senator
Konsul Otto H. Bernhard, der der Landesregierung als Senator für
Wirtschaft angehörte. Er war in seiner Eigenschaft als
Vorsitzender des damaligen Vereins zur Wahrung der
Weserschiffahrtsinteressen e.V. des vor- und nachmaligen Weserbundes
e.V. zur Feier im Saalbau „Casino“, Bremen, Auf dem Häfen
106, am 25. Dezember 1937 erschienen. Erstmals hatte die bremische
Öffentlichkeit Gelegenheit, über den Schifferverein
Oberweser ausführlich unterrichtet zu werden. Die beiden
damaligen Tageszeitungen veröffentlichten angesichts dessen,
dass der Senator eine bedeutsame Rede hielt und dem im ersten Jahre
des Dritten Reiches gegründeten Schifferverein Oberweser die
Grüße des Bremer Senats überbrachte, am 27. Dezember
1937 ausführliche Berichte.
Die
neue Fahne ist bis heute in ihrer Gestaltung mit Emblemen der
Schifffahrt und der damaligen Stadtansicht Bremens an der Tiefer,
sowie einem Schleppdampfer auf dem Weserstrom erhalten geblieben.
Nachdem
der Vorsitzende und Schiffer, zuvor noch als „Vereinsführer“
bezeichnet, die zahlreichen Gäste, darunter Fahnenabordnungen
der Schiffervereine zu Oedelsheim, Herstelle, Heinsen, Bodenwerder,
Hameln, Petershagen und Thedinghausen, sowie die anwesenden
Betriebsführer der an der Oberweser- Schifffahrt beteiligten
Reedereien begrüßt hatte, bekam sie ihre Weihe durch Herrn
Senator Bernhard. Das Lied „An der Weser“, ein
gemeinschaftliches Schifferessen und ein sich anschließender
Ball vereinten die Teilnehmer bis in die späten Abendstunden.
Nach diesem Höhepunkt in der Vereinsgeschichte ging es mehr oder
weniger routinehaft weiter. Man traf sich im Vereinslokal an der
Tiefer und tauschte Erfahrungen aus. Der ausbrechende Krieg lähmte
das Vereinsleben. Zuletzt verzeichnete das Kassenbuch für den 1.
Februar 1942 ein Auslage von 33,75 RM für Getränke bei
einer Versammlung in der Gaststätte des Vereinsmitgliedes
Christian Wilkens am Stavendamm 22. Hier war fortan, bis zum Abbruch
dieses Hauses im Jahre 1971, in der Gaststätte „Zur
Oberweser“ ein beliebter Treffpunkt der Weserschiffer- und
Lotsen. Zu der besonderen Atmosphäre dort trugen später der
Wirt Paul Köroska und dessen Frau Magrit bei; er verstarb noch
vor Jahresfrist an den Folgen eines Betriebsunfalls an seiner neuen
Arbeitsstätte im Kreise Nienburg. Das Jahr 1943 verzeichnete
noch Beitragseingänge von 29 Vereinsmitgliedern. 1948, als die
ersten Aufzeichnungen wieder vorlagen, werden 34 Mitglieder des
Vereins aufgeführt. Versammlungen zum ersten Weihnachtstag und
Pfingstausflüge oder Fahrten zu Jubiläen auswärtiger
Schiffervereine und deren Fahnenweihen kennzeichneten in den ersten
Nachkriegsjahren das Vereinsleben. Jedes Mitglied hatte mit den
Sorgen jener schweren Zeiten viel zu schaffen. Man traf sich abends
in den Häfen oder an den Liegeplätzen. Jeder kannte den
anderen, oft auch mit seinem hübschen Spitznamen, und man fühlte
sich wie in einer großen Familie zueinander gehörig.
Die
Mitgliederzahl des Vereins wuchs allmählich an. 1955 legte der
langjährige, sehr verdiente Vorsitzende Joseph Pieper nach mehr
als zwanzigjährigen Mühen sein Ehrenamt nieder. Am 11.
Januar 1969 verstarb er im Alter von 76 Jahren. Im Jahre 1955, als
der Mitbegründer Hermann Strangmann den Vorsitz im Verein
übernahm, zählte der Verein schon 57 Mitglieder. Der
Vereinssitz, der stets mit dem Arbeitsplatz bzw. der Wohnung des
Vorsitzenden identisch ist, wechselte vom Hempenweg 12 zu Tiefer 2,
wo der neue Vorsitzende beruflich als Reedereiinspektor tätig
war. Mit Ende der fünfziger Jahre endete allmählich die
Phase des Wiederaufbaues, der Motorisierung der Schleppkähne und
der Neubauten großen Stiles in der Binnenschifffahrt. Mit
wachsender Kraft der bundesdeutschen Wirtschaft wuchs auch deren
Nachfrage nach Transportleistungen.
Längst
vorbei waren die Zeiten, als man sich in Bremen bemühte, ein
kleines, zu geringes Ladungsaufkommen durch die 1950 geschaffenen
Ordnungswerke der Weserschifffahrt und die damit verbundene
Praktizierung von Schiffsraumeinteilungen durch „tour-de-role“-
Systeme und Quoten zu steuern. Anfang 1956 belebte sich für eine
Zeit lang die Schifffahrt auf der Aller bis hinauf nach Celle. Zehn
Jahre später öffnete sich für die Kleinschifffahrt der
Schifffahrtsweg Elbe-Weser zwischen Otterndorf und Bremerhaven. Die
Stadt Bremen begann 1960 mit den Baumaßnahmen für den
Neustädter Hafen, dieser nahm 1964 als Freihafen seinen Betrieb
auf, wurde aber 1968 um einen Containerterminal erweitert, und die
ersten Lash-Leichter aus Übersee tauchten auf der Unterweser
auf. Diese Entwicklung wurde von der berufsständischen
Binnenschifffahrt mit Argwohn beobachtet. In diesem grob skizzierten
Rahmen muss man die weitere Entwicklung unseres Schiffervereins
Oberweser sehen, wobei angemerkt sei, dass „Oberweser“
für die Bremer seit alters her der Begriff ist, mit dem sie den
Weserlauf oberhalb ihrer Stadt bezeichnen. Daran hat 1927 auch der
Erlass des damaligen Reichsverkehrsministeriums nicht allzu viel
ändern können, der offiziell die
Stromabschnittsbezeichnungen „Oberweser“ bis Minden,
„Mittelweser“ bis zur Bremer Weserschleuse, „Unterweser“
bis Bremerhaven und „Außenweser“ bis zur Einmündung
in die Nordsee einführte.
Unter
des schickte sich die Freie Hansestadt Bremen an, am 10. August 1965
die 1000. Wiederkehr des Tages festlich zu begehen, an dem ihr das
Marktrecht verliehen worden war. Der Schifferverein Oberweser hatte
auf Wunsch der Verdener Mitglieder im Jahre 1946 seine
Generalversammlung nach Verden verlegt. In dieser Zusammenkunft kam
zur Sprache, dass der Schifferverein Oberweser anlässlich der
1000-Jahrfeier auch etwas dazu beitragen sollte. So fiel zum ersten
Mal das Wort
„SCHIFFERMAST“.
Es
kristallisierte sich nun der Plan heraus, in Bremen ein neues
Wahrzeichen an der Weser, einen großen Schiffermast zu
errichten, so wie ihn andere Städte des Binnenlandes, wie
Duisburg, Frankfurt am Main, Mannheim, Koblenz oder Minden und viele
kleine Gemeinden mit lebhaftem Schiffergewerbe oft schon seit
Jahrzehnten an den Ufern ihrer Flüsse und Kanäle besitzen.
Friedrich Schünemann, genannt Fritz, wurde in der Versammlung
beauftragt, hierfür die nötigen Schritte zu unternehmen.
Nach dem der Schiffahrtsverband für das Wesergebiet e.V. von dem
Verkehrsverein der Freien Hansestadt Bremen e.V. eine abschlägige
Antwort auf den vorgetragenen Plan einer Mastererrichtung bekommen
hatte, setzte sich Fritz Schünemann mit Erfolg mit maßgeblichen
Stellen in Verbindung. Man stellte dem Verein zwei Plätze zur
Verfügung. Wie sich später herausstellte, waren diese aber
für die Größe des geplanten Mastes nicht geeignet,
auch wären die Erstellungskosten dort zu hoch geworden. Nach
längerem Hin und Her und unter großen Schwierigkeiten hat
man dem Schifferverein Oberweser dann den Platz, wo sich heute der
Mast befindet, zur Verfügung gestellt. Als es endlich so weit
war, befanden sich in der Kasse erst 3500 DM für den Bau des
Schiffermastes. Fritz Schünemann nahm wieder sein Päckchen
unter den Arm und machte erneut Gänge zu den Behörden, mit
dem erfreulichen Resultat, dass der damalige Senatsausschuss zur
Vorbereitung der 1000-Jahr-Feier eine finanzielle Unterstützung
für die Errichtung des Mastes zusagte. Viele Spenden, die durch
individuelle Werbung bei Vereinsmitgliedern, sowie bei Firmen und
Betrieben, die sich mit der Binnenschifffahrt verbunden fühlten,
gesammelt werden konnten und die freiwillige Mitarbeit von
Vereinsmitgliedern beim Ausschachten und das Herrichten des Platzes
sowie das Aufstellen des Mastes ermöglichten es schließlich,
dieses schöne Wahrzeichen zu errichten. Auf dem Sockel war für
jedermann, der am Osterdeich spazieren geht, auf einer Tafel zu
lesen:
Zur
1000 Jahr-Feier
der
Freien Hansestadt Bremen
als
Wahrzeichen der Binnenschiffahrt
vom
Schifferverein Oberweser-Bremen
Am
16. Oktober 1965 war es dann so weit. Nahe dem alten Wall, einem
historischen Platz, wo im vorigen Jahrhundert noch die
Oberweserdampfschiffe, die Passagiere, vor allem Auswanderer
beförderten, ihren Liegeplatz hatten und wo es nur wenige Meter
zum althergebrachten Tiefer-Liegeplatz sind, fand bei dem neuen, fast
23 Meter hohen Wahrzeichen der Binnenschifffahrt eine würdige
Einweihungsfeier statt.
Die
offiziellen Ansprachen hielten der damalige Senator für
Finanzen, Dr. Johann Diedrich Noltenius und der damalige
Senatsdirektor für Häfen, Schifffahrt und Verkehr D.
Heinrich Maas, sowie der damalige Bundestagsabgeordnete Hans Stefan
Seifriz, der später als Senator für Bauwesen der bremischen
Landesregierung angehörte. Viele Vereinsmitglieder waren
gekommen, um dabei zu sein, als der mit weit über fünfzig
Reedereiflaggen geschmückte Mast seiner Bestimmung übergeben
wurde. Delegationen auswärtiger Schiffervereine waren mit Ihren
Fahnen angereist, das Musikkorps der Schutzpolizei Bremen fehlte eben
so wenig, wie der Männerchor des Sichelbundes im Verein
Vorwärts. Die sich anschließende Festveranstaltung
vereinte Mitglieder und Gäste in der Gaststätte „Zum
Kuhhirten“, wo der damalige Weserbund-Vorsitzende Dr. Karl Löbe
über „1000 Jahre Weserschifffahrt“ sprach. Seit dem
steht der große weiße Schiffermast am rechten
Unterweserufer bei Km 366,3 als Gruß an die vorbeifahrenden
Binnenschiffer und als Wahrzeichen des uralten Schiffer-Gewerbes. Zu
dieser Zeit, alljährlich im Winter, vom ersten Adventssonntag
bis zum Tage der Heiligen Drei Könige, erstrahlte der Mast in
weihnachtlichem Lichterglanz. Zum 40-jährigen Vereinsjubiläum
wurde der Mast am 1. Dezember 1973 erstmals zusätzlich mit einem
großen beleuchteten Tannenbaum im Mastkorb geschmückt.
Für
den Verein ist es aber nicht nur eitel Freude mit dem schönen
Mast. Wenn es nicht in jedem Jahre freiwillig in der Feierabendzeit
und am Wochenende tätige Vereinsmitglieder gäbe, dann wäre
es bald vorbei mit der Herrlichkeit, und dann unterbliebe auch
manches Mal die volle Beflaggung an Feiertagen oder bei besonderen
Anlässen. So ist der Mast zwar der Stolz des Vereins und eine
Freude für alle die ihn sehen, man sollte aber nicht vergessen,
dass in mancher Versammlung die Rede von Mastpflege und freiwilliger
Arbeit sein muss. Schließlich hat sich der Verein der Stadt
Bremen gegenüber verpflichtet, die Anlage in einem ansehnlichen
bau- und verkehrssicheren Zustand zu halten. Das ist eine
unmissverständliche Vorschrift.
Nicht
zuletzt, um in diesen Zusammenhängen den Schifferverein
Oberweser zu einer voll rechts fähigen Person zu machen,
beschloss eine Mitgliederversammlung am 11. Juni 1966 eine neue
Satzung, aus der die Vorschrift hervorgeht, den Verein in das
Vereinsregister einzutragen. Dies ist im Amtsgericht Bremen unter dem
Aktenzeichen 39 VR 2327 erfolgt.
Als
Zweck ist definiert:
„Der
Verein verfolgt den Zweck des geselligen Zusammenschlusses und
kann
die Interessen der in der Binnenschiffahrt mittelbar und unmittelbar
tätigen
Personen fördern.“
Wichtigster
Punkt bei der neuen Satzung, die lange beraten war, ist die in der
Generalversammlung vom 8. April 1966 beschlossene Namensänderung
des Vereins, der seitdem
Binnenschifferverein-Bremen
e.V.
heißt.
Eine
herausragende Eigenschaft des Vereins in dieser Zeit war die
Tatsache, dass er nach Joseph Pieper erst zweimal einen neuen
Vorsitzenden berief, als am 25. Dezember 1965 Friedrich Schünemann
in dieses Ehrenamt gewählt wurde. Er übernahm den
Vereinsvorsitz, nach dem sein Vorgänger, Hermann Strangmann, aus
beruflichen und gesundheitlichen Gründen auf eine Wiederwahl
verzichtet hatte. Hermann Strangmann verstarb am 1. Januar 1981. Die
nun folgenden Jahre des Binnenschiffervereins Bremen sind durch
mancherlei Aktivitäten gekennzeichnet: Erstmals am 24. Februar
1967 fand ein Ausspracheabend statt. Bei diesen Treffen, die für
jeden Binnenschiffer offen waren und am letzten Freitag eines jeden
Monats stattfanden, war Gelegenheit, aktuelle Themen und allgemein
interessierende Fragen zu besprechen. Oft wurden Fachleute geladen,
die sich zu den Problemen ihres Arbeitsgebietes äußerten,
sei es, dass es sich um Wasserbau, Verhandlungen vor dem Seeamt,
Rechtsangelegenheiten, Polizeipraxis oder Versicherungsprobleme
handelte.
Treffpunkt
war das Freizeitheim der Binnenschiffermission in Bremen e.V., eine
gemeinnützige, kirchliche Einrichtung, die 1965 geschaffen wurde
und die Diakon Helmut Jensch betreute. In all den Jahren hatte sich
der Binnenschifferverein-Bremen dort eine Art Hausrecht erworben: in
dessen erstem provisorischen Heim im Hause Tiefer 4, in dessen
Räumen, die 1967 im Gebäude Altenwall 25 bezogen wurden,
oder im künftigen großen Heim in dem noch im Bau
befindlichen „Haus der Binnenschiffer“ auf dem Grundstück
Altenwall 29, durch einen nahen Fußgängertunnel
unmittelbar mit den Tiefer-Schiffsliegeplätze verbunden. Von
wenigen Ausnahmen abgesehen fanden bei der Binnenschiffermission auch
die alljährlichen Mitgliederversammlungen des
Binnenschifferverein-Bremen e.V. statt, jedoch seit 1968 nicht mehr
am ersten Weihnachtstag, sondern überwiegend an einem Sonntag im
Januar.
Ein
weiterer wichtiger Tag für das Vereinsleben ist das seit 1967
stets im Januar festlich stattfindende Winterfest. Unter der
Vereinsführung von Friedrich Schünemann, oder Fritz, wie er
einfach gerufen wurde, erlebte der Binnenschifferverein- Bremen e.V.
wohl die beste Zeit seiner Vereinsgeschichte.
Die
Mitgliederzahl wuchs stetig, zeitweilig bis auf 230 Personen. Die
Winterfeste wurden in die Niederdeutsche Bühne verlegt und
begannen stets mit einem Plattdeutschen Theaterstück, und man
feierte beim sich anschließenden Ball mit Vereinsmitgliedern,
Gästen befreundeter Vereine, sowie Angestellten aus den Büros
von Binnenschiffsreedereien bis in die frühen Morgenstunden. Zu
dieser Zeit gab es noch viele Binnenschiffsreedereien und
Befrachtungsfirmen mit ihren Niederlassungen in Bremen. Aber auch
Schiffswerften und Maschinenbetriebe, die sich auf den Service für
die Binnenschifffahrt eingestellt hatten, waren keine Seltenheit.
Binnenschiffer und Eigner liefen zu dieser Zeit gerne die Bremischen
Häfen an, denn viele hatten nach Kriegsende und der Spaltung
Deutschlands, egal ob ursprünglich ansässig an der Elbe,
Oder, Havel, Saale, aber auch von Rhein, Mosel und Neckar in Bremen
ihre neue Heimat gefunden und als Ihren festen Wohnsitz auserwählt,
obwohl die Binnenschifffahrt in Bremen hafenpolitisch immer nur eine
untergeordnete Rolle spielte. Das Ladungsaufkommen wurde überwiegend
über die Bahn und den Lkw abtransportiert, und so blieb für
die Binnenschifffahrt nur ein bescheidener Rest übrig und es
entstanden oft sehr lange Leerliegezeiten, nicht selten bis zu
vierzehn Tagen.
Friedrich
Schünemann führte den Verein 24 Jahre lang mit viel
Geschick bis 1989. Der Binnenschifferverein hatte zu diesem Zeitpunkt
203 Mitglieder zu verzeichnen. Peter May wurde 1990 als sein
Nachfolger in dieses Ehrenamt gewählt. Auch in dieser Zeit gab
es mannigfaltige Aktivitäten im Verein, die von den Mitgliedern
gut besucht und angenommen wurden.
Neu
war, dass die Winterfeste, erstmalig ab 4. Januar 1992, in einer
neuen Lokalität stattfanden. Aus Kostengründen wurde das
wichtigste Vereinsfest von der Niederdeutschen Bühne in das
Flughafenrestaurant verlegt, wo es etliche Jahre zur vollsten
Zufriedenheit der Mitglieder gut besucht und in sehr angenehmer
Atmosphäre stattfand. Ab 1996 stand Peter May für eine
erneute Kandidatur nicht mehr zur Verfügung, und Karl Müssig
wurde als sein Nachfolger gewählt. In seiner Amtszeit wurde die
Platte des Vereismastes mit einer Schicht aus rotem Asphalt
versiegelt und mit einem neuen Geländer und Ketten aus Edelstahl
gesichert. Leider erwiesen sich später diese Ketten auch für
Diebe als sehr brauchbar, so dass sie immer wieder gestohlen wurden,
bis zuletzt nur noch ein kläglicher Rest vorhanden war. Mit
Beginn des Umbaus des Bremer Flughafens musste erneut eine passende
Lokalität für das Winterfest gefunden werden. Der Gollander
Krug erfüllte die Voraussetzungen bestens, und so wird seit dem
17. Januar 1998 das Winterfest an der Emslandstraße 30, in
Bremen Grolland gefeiert.
Ansonsten
verlief das Vereinsleben in geordneten Bahnen, bis am 17. März
2002, anlässlich der ordentlichen Mitgliederversammlung, Karl
Müssig nicht erschienen war und sich leider weder mündlich
noch schriftlich für eine Wiederwahl zur Verfügung gestellt
hatte. Somit wurde der amtierende Stellvertreter, Karl-Heinz Düßmann,
neuer Vorsitzender des Binnenschifferverein-Bremen e.V. und Gerd
Reichstein als sein Stellvertreter gewählt. Erstmalig wurde nun
ein Infobrief an die Mitglieder versandt. Alle Mitglieder erhalten
hierdurch Kenntnis über die im laufenden Jahr stattfindenden
Aktivitäten ihres Vereins. Weiter kam es zur Einrichtung eines
Stammtisches, an dem auch unsere Damen gerne teilnehmen können
und der heute eine gut besuchte Adresse im Friesenhof ist. Das
70-jährige Bestehen feierte der Binnenschifferverein - Bremen
etwas verspätet am 17. Januar 2004 in Grollader Krug mit vielen
Freunden und Mitgliedern in sehr schöner Atmosphäre. In der
folgenden Zeit, warum auch immer, hatte der Verein eine größere
Anzahl von Kündigungen zu verkraften. Zeitweilig lag die
Mitgliederzahl bei 114 Mitgliedern. Aber es kam noch schlimmer, denn
schon nach eineinhalb Jahren gab Karl Heinz Düßmann in
einer Vorstandssitzung seinen Rücktritt bekannt; Zeitmangel und
Arbeit waren die Begründung. Über diesen Rücktritt
wurde einstweilig geschwiegen, und Gerd Reichstein übernahm
kommissarisch die Arbeit des ersten Vorsitzenden, bis er auf der am
28. März 2004 stattgefundenen Jahreshauptversammlung auf dem
Theaterschiff offiziell in dieses Ehrenamt gewählt wurde und es
bis zum heutigen Tag inne hält. Es war eine große
Herausforderung für den neu gewählten Vorstand, mit Johann
Kutt als Stellvertreter, Antje Riese als Schriftführerin, Lutz
Heene als Kassenwart und den Beisitzern, die Mitglieder neu für
Ihren Verein zu motivieren. Ein großes Anliegen des neuen
Vorsitzenden war und ist es, den Verein nach außen gut
darzustellen und freundschaftliche Kontakte zu anderen
Schiffervereinen zu erhalten und neue zu knüpfen. So wurde das
traditionelle Spargelessen mit den Vereinen Hannover und Minden neu
belebt und ist heute eine feste Einrichtung. Es wurden weitere
Kontakte zu den Schiffervereinen Gieselwerder, Zehdenick, Rosslau,
Alsleben, Haren und Papenburg geknüpft und Besuche bei diesen
abgestattet.
Aber
auch der Kontakt zu den Ämtern und Behörden wurde neu
belebt und ist der Vereinsführung wichtig.
Mit
Frank Sommerfeld und Henning Jahn wurden zwei jüngere und
kreative Mitglieder
für
die Mitarbeit in der Vereinsführung gewonnen. Ein erster guter
Schritt war es, sich weltweit mit einer eigenen Homepage in der
Öffentlichkeit vorzustellen, und so findet man uns seit dem
1.Oktober 2004 unter der Adresse „www.binnenschifferverein-bremen.de“
im Internet. Ab Januar 2005 wurde unser Heft „Der Schiffermast“
ins Leben gerufen, mit Berichten aus unserem Vereinsleben,
Aktivitäten des Vorstandes und Annoncen zur Mitfinanzierung des
Winterfestes; seither erscheint es einmal im Jahr. Tischwimpel, neue
Vereinskrawatten und Tücher, um nur einige Dinge zu nennen,
waren ein weiterer Schritt in die richtige Richtung. Aber auch am
Vereinsmast musste etwas geschehen. Ein neuer Farbanstrich war 2004
unbedingt fällig und schlug mit 2915,00 Euro zu Buche; aber wie
schon einmal erwähnt, auch für die alte Mastabsperrung
musste eine neue Lösung gefunden werden. Nach dem, wie schon
gesagt, der Verein unter dem Vorsitzenden Friedrich Schünemann,
dieses maritime Denkmal zur 1000-Jahrfeier der Freien Hansestadt
Bremen unter großer Anstrengung errichtet hatte, sahen wir uns
nunmehr auch in der Pflicht, dass dieses maritime Zeichen zu unserem
75-jährigen Jubiläum in einem anschaulich guten Zustand
ist. So schrieb und sprach der Vorsitzende Reedereien und
schiffahrtsverbundene Betriebe an und bat um Unterstützung. Denn
die Lösung, die angestrebt wurde, war nicht billig. Letztlich
und endlich wurde die Firma Wortmann mit dieser Aufgabe beauftragt.
Die Übergabe dieser aufwendigen Einzäunung, bestehend aus
Granitpfeilern, verbunden durch neue massive und verzinkte
Ankerketten, fand am 28. März 2007 statt. Die nicht
unerheblichen Kosten beliefen sich auf 10.075,73 Euro. An dieser
Stelle möchten wir allen beteiligten Sponsoren, die uns in
dieser Sache unterstützt haben, noch einmal unseren herzlichsten
Dank aussprechen.
Auch
das Angebot des Vereins an ihre Mitglieder wurde erweitert. In der
Seemannsmission fanden diverse Veranstaltungen, wie
Pflaumenkuchenessen sowie Fisch- und Grünkohlessen statt.
Zusätzlich wurde zum alljährlich stattfindenden
Tagesausflug auch ein Dreitagesausflug angeboten. Das Interesse der
Mitglieder für Ihren Verein wuchs wieder, und auch die
Mitgliederzahl stieg langsam aber stetig an, so dass der Verein heute
140 Mitglieder verzeichnen kann. Aber auch die Arbeit des
Binnenschiffervereins-Bremen im Stillen, so zusagen am Rande der
Publizität, darf nicht unerwähnt bleiben. Als dem Verein
Anfang November 1973 215 aktive Mitglieder angehörten, und er
die Schwelle zum fünften Jahrzehnt seines Bestehens
überschritten hatte, gab es schon viele Möglichkeiten, sich
für die Belange der Binnenschifffahrt und der in diesem
Gewerbezweig tätigen Menschen nützlich einzusetzen. Der
Spielraum für solch hilfreiche Maßnahmen ist weit: Er
reicht von der Arbeit in der Öffentlichkeit durch
Presseverlautbarungen oder Teilnahmen an Hafenkonzerten des Rundfunks
bis zu Verhandlungen mit verschiedenen Behörden über
Anliegen zur Beschaffenheit des Fahrwassers und die damit verbundenen
Fahrtvorschriften. Damals war es auch sehr wichtig, sich für die
Schaffung von Münzfernsprechern und für die Errichtung von
Trinkwasserzapfstellen an den Liegeplätzen an den Knotenpunkten
der Binnenschifffahrt einzusetzen. Die Installation von
Stromzapfstellen, ein gefahrloser und sicherer Zugang von und an Bord
an den Schiffsliegeplätzen, die Nachts gut beleuchtet sind, und
die Möglichkeit, einen Pkw übersetzen zu können,
sollten aus heutiger Sicht eigentlich eine Selbstverständlichkeit
sein. Für die letzten aufgezählten Anliegen setzt sich der
Binnenschifferverein-Bremen e.V. schon viele Jahren in seiner
Heimatstadt ein. In letzter Zeit wurde der Kontakt im Hause des
Senators für Wirtschaft und Häfen und dem Senator für
Umwelt, Bau, Verkehr und Europa gesucht und intensiviert. Aber auch
mit Bremenports und dem Hansestadt Bremischen Hafenamt wurden
Gespräche geführt.
Abschließend
sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der
Binnenschifferverein-Bremen e.V. sein 75-jähriges Jubiläum
mit vielen Abordnungen befreundeter Schiffervereine feiert; angereist
aus Alsleben, Bergeshövede, Elisabethfehn, Gieselwerder,
Hannover, Haren-Ems, Homberg, Minden, Magdeburg, Papenburg, Rosslau
und Zehdenick, und dass uns die große Ehre erwiesen wird, von
Herrn Jens Böhrnsen, Bürgermeister der Freien Hansestadt
Bremen und Präsident des Senats, am 25. April 2009 zu einem
Empfang mit unseren Gästen im altehrwürdigen Rathaus zu
Bremen eingeladen zu sein.
Für
die Zukunft soll es unser vornehmlichstes Ziel bleiben, uns mit aller
Kraft für unseren Verein, den Binnenschifferverein-Bremen e.V.,
seine Mitglieder und für die Interessen der
Schifffahrtstreibenden einzusetzen.